Rückblick

Sonntag, 29. Oktober 2017 20:00

Er ist nicht nur der Bruder einer Rock Legende. Chris Jagger hatte selbst eine bewegende Karriere. Allerdings konzentrierte er sich dabei nicht nur auf die Musik, sondern war im Laufe der Jahre auf vielen verschiedenen Gebieten rund um die Musikbranche tätig. Er entwarf Bühnen-Outfits für Rockgrößen wie Eric Clapton und Jimi Hendrix und war auch als Journalist für das Musikmagazin ”Rolling Stone” tätig. Seit den 70er Jahren veröffentlicht Chris Jagger regelmäßig eigene Alben. Seinen bisher größten musikalischen Erfolg hatte er im Jahr 1994 mit dem Album ”Atcha”. Mit prominenter Unterstützung von Weltstars wie David Gilmour, Dave Stewart, Leo Sayer und natürlich von seinem Bruder Mick Jagger enthält das Album eine unkonventionelle Mischung aus verschiedenen Musikstilen. Obwohl Chris Jagger nie eine zentrale Rolle bei den Rolling Stones einnahm, war er im der Laufe der Geschichte dieser Band bei vielen wichtigen Schauplätzen mit dabei. Zum Beispiel besuchte er die Band bei den legendären Aufnahmen vom Album “‘Exile on Main St.‘” in der von Keith Richards gemieteten Villa Nellcôte an der Côte d’Azur in Südfankreich. Ende der 80er Jahre schrieb er Texte für das Album ‘”Steel Wheels” und sang auch schon mal bei Live-Auftritten der Rolling Stones im Background mit. Das aktuelle Programm ”Acoustic Roots” ist ein Roots-Musikmix aus Folk, Rock, Cajun, Country und Blues. Neben seinen eigenen Songs sind darauf auch Stücke von J.J. Cale, Bob Dylan, Bob Marley, Ronnue Lane, Howlin' Wolf und John Lee Hooker zu hören. Mitreißende Rhythmen ebenso wie gefühlvolle Balladen, jenseits aller kurzlebiger Trends und Moden, immer mit hintersin­nigen Texten. Das Ergebnis ist ein urtypischer Sound, den Liebhaber der Rolling Stones wohl mit dem Song ‘”Dead Flowers”‘ beschreiben würden. Im Schatten seines Bruders Mick fühlt Chris sich nicht so unwohl wie die meisten immer meinen. Auch Chris spielte schon vor Riesenpublikum auf berühmten Festivals weltweit und trat wiederholt in der Royal Albert Hall auf. Er bevorzugt jedoch kleinere Spielstätten, an denen Nähe zwischen Musikern und Publikum möglich ist. Der Preis für Berühmtheit ist ihm zu hoch. Stattdessen genießt er es, unbehelligt von Reportern oder Autogrammjäger in Restaurants zu speisen, Museen zu besuchen oder über Flohmärkte zu schlendern.

www.chrisjaggeronline.com

Eintritt | Tickets | Reservierung

Vorverkauf: 22 € zzgl. VVK Gebühren

Abendkasse: 26

 

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